Illustratives Planungsbeispiel · Frankfurt am Main

Planungsbeispiel: Wärmepumpe und Warmwasser im Frankfurter Mehrfamilienhaus

Planungsbeispiel, keine Kundenreferenz

Dieses illustrative Szenario dient der technischen Einordnung und beschreibt kein veröffentlichtes xpansio-Kundenprojekt. Zahlen zu Kosten, Förderung, Verbrauch, Jahresarbeitszahl, CO₂ und Einsparung sind Modellannahmen, keine gemessenen Ergebnisse oder Zusagen. Tatsächliche Werte hängen unter anderem von Gebäude, Auslegung, Nutzung, Energiepreisen und Förderprüfung ab.

So lässt sich diese Gebäudesituation Schritt für Schritt prüfen, bevor Wärmepumpe, Leistung und Installationsumfang festgelegt werden.

MehrfamilienhausUmrüstung

Gebäude verstehen

Ausgangslage und Planungsziel

Heizung und zentrale Warmwasserbereitung sollen für mehrere Wohnungen getrennt dimensioniert und anschließend als abgestimmtes Gesamtsystem geplant werden.

Gebäude

Mehrfamilienhaus mit zentraler Heizung und Warmwasserbereitung

Gebäudeheizung und Warmwasser versorgen mehrere Wohnungen; Zapfspitzen und Verteilverluste sind noch nicht belastbar dokumentiert.

Herausforderung

Was zuerst geklärt wird

Kurze Warmwasserspitzen, hygienische Anforderungen und Verteilverluste können die reine Gebäudeheizlast deutlich überlagern.

Abwägung

Keine Pauschallösung

Mehr Speicher kann Leistungsspitzen glätten, benötigt aber Platz, verursacht Bereitschaftsverluste und verlangt eine passende Lade- und Hygieneplanung.

Planungsfokus: Heizlast und Warmwasserprofil getrennt ermitteln und erst danach Leistung, Speicher und Ladefolge zusammenführen.

Kernaussage: Im Mehrfamilienhaus darf Warmwasser nicht als pauschaler Zuschlag zur Heizlast behandelt werden, sondern braucht eine eigene belastbare Auslegung.

Der Prüfweg bis zur belastbaren Entscheidung

  1. ZapfprofilAusgangsdaten sammeln und offene Annahmen sichtbar machen.
  2. ZirkulationMachbarkeit für Gebäude und Einbausituation technisch einordnen.
  3. SpeicherstrategieSchnittstellen und Auswirkungen auf den Projektumfang abgleichen.
  4. elektrische SpitzenlastErgebnis dokumentieren, bevor Produkt und Ausführung festgelegt werden.

Was dokumentiert werden muss

Erforderlich sind Nutzungseinheiten, Belegung, Zapfprofil, Zirkulation, Leitungsnetz, Speicherflächen, Heizlast und elektrische Anschlussbedingungen.

Was dieses Beispiel nicht festlegt

Kein konkretes Gerät, keine Leistungsklasse, kein Preis und kein Installationsumfang werden aus dem Szenario abgeleitet. Das geschieht erst anhand bestätigter Gebäudedaten.